Aug
01
2014
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Konya wurde offiziell zum hydrologischem Dürregebiet erklärt

dürreDie Hiobsbotschaft kam vom Agrarminister. Die Stadt Konya erlebt die hydrologische Dürre. Das bedeutet, das oberhalb und unterhalb der Erde kein Tropfen Wasser mehr existiert. Auch kein Grundwasser. Es wird nur noch der Fruchtanbau und dieses nur in gewissen Zyklen bewässert werden. Ein zweites Produkt darf auf dem Feld nicht angebaut werden. Bis Ende des Jahres sollen 739 künstliche Seebecken und zusätzliche Auffänger für Regenwasser geschaffen werden. Bleibt zu hoffen, dass der Regen nicht ausbleibt und die Seen einen Nutzen bringen.

Aug
01
2014
-

Warum die Sicht von Deutschland aus trüb ist, wenn man Richtung Türkei blickt

unschärfeÜber ein Land kann nur der lauthals urteilen, der in diesem Land lebt, in kompletter Abhängigkeit von diesem Land ist und das Wissen und Verständnis hat, das erlebte und beobachtete zu beurteilen. Politisch, wie Wirtschaftlich. Meine Meinung. ;)

 

Jul
31
2014
-

Istanbul ShoppingFest 2014 war wieder ein voller Erfolg

shoppingfestIstanbul Shopping Festival hat in diesem Jahr an 23 Tagen 3,6 Mrd. Euro Umsatz gebracht. Dieses ist eine Steigerung von 23,6% im Vergleich zum letzten Jahr. Den Unterschied machten die vielen ausländischen Kunden (1.090.000)  aus, die in diesem Jahr extra angereist waren.
Das ausländische Interesse kann man auch anhand der Steigerung der Tax-Free Verkäufe um 51% sehen.
Jul
31
2014
-

Im Türkei-Business oder Privat stellt man irgendwann eine Vollmacht aus…

Außer Türkei-Urlauber, wird jeder mal, wenn er mit der Türkei in Kontakt kommt, in seinem Leben eine Vollmacht ausstellen müssen. Der Hauptgrund ist, dass fast jede Handlung mit Behörden, dem Finanzamt, beim Immobilienkauf- und Verkauf u.v.a.m. über dritte Personen (Dienstleister) erledigt wird. In diesem Video habe ich geschildert, worauf Sie achten müssen und wie Sie am kostengünstigsten wegkommen.

 

Jul
30
2014
-

Türkei importiert Ärzte

dr.houseLaut dem Gesundheitsminister Müezzinoglu fehlen in der Türkei ca. 30.000 Ärzte. Da nicht genügende Anzahl nachrücken, sollen mindestens 20.000 aus dem Ausland ins Land geholt werden. Momentan arbeitet man an einer vereinfachten aber doch effektiven (wie das gehen soll ?) Qualifikationsanerkennung. Derzeit sind 17 Ärzte für 10.000 Bürger zuständig.

Jul
29
2014
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China beteiligt am ersten Bau einer Schnell-Eisenbahnlinie in der Türkei

trchinaAm 25. Juli eröffnete die Türkei die erste Schnell-Eisenbahnlinie im Inland zwischen Ankara und Istanbul mit einer Länge von 533 Kilometern. An dem Bau dieser Linie sind auch zwei chinesische staatliche Unternehmen beteiligt.

Bei der Eröffnung war der türkische Ministerpräsident Erdogan anwesend und hat zusammen mit anderen Regierungsvertreter an der ersten Fahrt auf der Linie teilgenommen. Der Schnellzug soll eine Geschwindigkeit von 250 km pro Stunde erreichen. Bei der Jungfernfahrt erreichte er 255 km pro Stunde.

Der größte chinesische Eisenbahnbau-Konzern, China Railway Construction Corporation Limited (“CRCC”), und der Maschinenlieferant China National Machinery Import & Export Corporation (“CMC”) haben an diesem Schnellzug-Projekt in der Türkei mitgebaut. Über 300 chinesische Mitarbeiter waren vor Ort. Sie waren zuständig für das Einlegen der Eisenbahnschienen, für die Stromversorgung, das Elektro-Steuersystem und für die Kommunikationssysteme. Die türkische Firmen waren verantwortlich für den Bau von Brücken und Tunneln etc.

Unter Mitarbeit von chinesischen Unternehmen plant die Türkei noch die Schnellzuglinie von Ost nach West mit einer Länge ca. 2000 Kilometern auszubauen. (yz)

www.epochtimes.de

Jul
29
2014
-

StarDSL mit türkischem Unternehmen am Start

stardslHamburg, 28. Juli 2014 – Die StarDSL AG forciert ihr international stark wachsendes Geschäft mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in der Türkei. Letzte Woche wurde die STARDSL Uydu Araç Gereçleri thalat Sanayi ve Ticaret Limited irketi mit Sitz in Istanbul in das türkische Handelsregister eingetragen. Damit verfügt die StarDSL AG nun neben der Star DSL Sp. z o.o. in Polen über einen weiteren eigenen Auslandssitz. Derzeit fokussiert sich der Vorstand Konrad Hill auf den Aufbau einer Tochtergesellschaft in der Schweiz, nachdem hier in den letzten Monaten erfolgreich neue Vetriebspartner gewonnen werden konnten.

Die Konzernerweiterung soll der steigenden Nachfrage nach StarDSL Produkten gerecht werden. Im ersten Halbjahr 2014 konnte die StarDSL AG ein deutliches Kundenwachstum und gleichzeitig das stärkste innerhalb der ersten sechs Monate eines Jahres verzeichnen. Zum 30. Juni 2014 erhöhte sich die Anzahl der Kunden auf insgesamt 4.173 (30. Juni 2013: 2.840), entsprechend einer Wachstumsrate von knapp 47 %. Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand unverändert davon aus, in den kommenden Monaten den Break-Even zu überschreiten.

Die StarDSL AG ist einer der größten netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter via Satellit in Europa und Marktführer in Polen. Der Konzern bietet seinen Kunden ein umfassendes Portefeuille an Dienstleistungen und Produkten insbesondere aus dem Bereich Internet, Fernsehen (HD) und Telefonie via Satellit an.

Als Satelliten-Service-Provider verfügt die StarDSL AG über keine eigene Netz- und Satelliteninfrastruktur; vielmehr vermarktet sie unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung Telekommunikationsdienstleistungen der Satellitenbetreiber Eutelsat, SES ASTRA und Avanti in Europa. Die mit den genannten Gesellschaften geschlossenen Satelliten-Kapazitätsverträge bilden dabei die Grundlage des operativen Geschäfts, da diese Kapazitäten an seine Endkunden weiter vermarktet werden.

Neben der Hauptmarke “StarDSL” betreibt die StarDSL AG die Marke “Yato”, welche sich ausschließlich auf die Satellitenkommunikation beschränkt.

Die Gesellschaft agiert in den Geschäftsfeldern “Internetzugang für Privat- und Businesskunden via Satellit (DSL-Anschluss, Breitband-Anschluss)” sowie “Fernsehen(HD)” und “Festnetztelefonie (Voice over IP)” via Satellit. http://cdn.idealo.com/folder/Product/1127/8/1127850/s1_produktbild_mid/stardsl-sat-dsl-volumen-premium-fun.jpg

 

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Jul
29
2014
-

“Die in Deutschland geborenen Türkischstämmigen sind keine Türken”

sonnenscheinEin Sommerloch, angereichert mit einem Bayramloch (Zuckerfest), ergibt in der Summe eine Zeitspanne, wo kaum was passiert, worüber zu berichten sich lohnen würde. ´Dennoch habe ich etwas entdeckt.

Wer kein Türkisch kann, wird es nicht merken, aber der Erdogan hat eine Sprache drauf, dass er nur so flucht und schimpft, dass man immer auf einen anderen Sender umschalten muss. Sonst bekommt der Junior all das Schlechte mit, wovon ich ihn fernhalten möchte. Keine Chance, alle Sender zeigen ihn. Also ausschalten.

Eigentlich hat Erdogan etwas gesagt, worüber in Deutschland eine heiße Diskussion angestoßen werden könnte, wenn denn der BILD-Artikel das Geschehen bestimmen würde.

Erdogan sagte über den Präsidentschaftskandidaten Ihsanoglu : “Er ist in Kairo geboren und ist nicht einmal ein Türke”. Punkt ! Was sind dann all die die in Deutschland geboren wurden für ihn, auf deren Stimmen er so scharf ist ?

Spätestens nach diesem Satz muss doch jedem Deutschtürken klar werden, dass sie nur Stimmenlieferanten sind.

Jul
28
2014
-

Türkei-Geschäfte – Unschlagbare Vorteile

ShakeDie meisten deutschen Unternehmen haben die Türkei zumeist nicht im Fokus, auch wenn schon 5.750 deutsche Unternehmen in der Türkei sind. Die Gründe sind vielfältig. Dabei bietet die Türkei (das China Europas) unschlagbare Vorteile. u.a. die deutsche Sprache.

Exportland : ‘Made in Germany’ war schon immer gefragter als alles andere.  35 Mrd. Euro Handelsvolumen mit Deutschland. Sind Sie mit dabei ? Auch gehen Ihre Exportprodukte von hier aus ungeahnte Wege zu Ländern, die Sie bisher noch weniger auf dem Radar hatten, als die Türkei. http://youtu.be/b9LNVPBIK6Y

Importland : Günstig einkaufen und produzieren lassen. Das geht durchaus auf für Privateinkäufe, aber hier ist die Warenbeschaffung von Produkten und Halbfertigerzeugnissen für die Wirtschaft gemeint.

Regionale Zentrale : Istanbul war schon immer die Drehscheibe, wenn es nach Nah- und Fernost, Russland und Afrika ging. Verschiedene Fluggesellschaften verbinden Deutschland und Türkei fast 30-40fach und das täglich.  Die meisten multinationalen Unternehmen haben ihre regionalen Zentralen in die Türkei verlegt.

Produktionsstandort : Sehr günstige Löhne, ein Reservoir von gut ausgebildeten türkischstämmigen Mitarbeitern aus Deutschland und vor Ort. Investitionsanreize zuhauf. Nur 1-3 LKW Tage zu den EU Ländern. Nähe zu den Märkten des Nahen- und Fernen-Ostens, Russland, aufstrebenden Nachbarstaaten im Osten, Afrika u.a.

Wie loslegen ? : Am Anfang müssen wir schauen, welchen Weg wir gemeinsam bestreiten. Dazu bekommen Sie eine Ad hoc – Beurteilung (der Türkei-Berater mit der Erfahrung aus vielen erfolgreichen Projekten seit 1987) . Gerne zeigen wir Ihnen auf, welches der richtige Weg für Sie ist. Für den Markteintritt gibt es die bekannten 2 Wege.

A. Einen lokalen Partner nehmen, der Ihre Produkte und Dienstleistungen vertritt. (Gerne suchen und ermitteln wir für Sie den richtigen Partner vor Ort).

B. Mit einem eigenem Unternehmen vor Ort. Die Ausarbeitung, ob und wie es für Sie lohnend sein könnte erarbeiten wir für Sie. (Schon über Einhundert Marken und Unternehmen habe ich den Weg in den lukrativen türkischen Markt geebnet. Alles aus einer Hand. Gerne nenne ich Ihnen die Referenzen bei einem persönlichen Gespräch). Zum Markteintritt : http://youtu.be/2dEtcceNUEY

Jul
28
2014
-

Die Zahlen können täuschen. Wie sieht es ‘gelebt’ und ‘gefühlt’ aus ?

kopfkratzenAls Beispiel dafür greife ich heute die Tourismusbranche auf. Die türkische Tourismusbranche wird dieses Jahr, wenn es so weitergeht, wieder mit Rekordzahlen aufwarten. Leider werden die Touristenzahlen alles andere, was sich unter der Überschrift “Tourismus” verbirgt, ebenfalls schön erscheinen lassen. Aus Kenntnis der Situation am Markt, kann ich sagen, dass die fünf Sterne Hotels die Gewinner sein werden (im Paket leichter zu vermarkten), obwohl sie auch mit spitzer Miene rechnen müssen, um nicht in die Minuszahlen zu rutschen. Eines darf man nicht vergessen. Laut Türkstat geben die Touristen bei ihren Türkei-Aufenthalten mit 558 Euro exakt den Betrag aus, den sie auch vor 10 Jahren ausgegeben haben. Das in diesen 10 Jahren alles teurer geworden ist, versteht sich von selbst. Also müssen die die vom Tourismus leben, mit ein und dem selben Betrag wie vor 10 Jahren, heute noch versuchen Gewinne zu erwirtschaften. Das geht natürlich nur auf Kosten der Qualität. Immer billigere Arbeitskräfte und Zutaten für Essen und Trinken.

Der Masse der restlichen Hotels (ohne bis 4 Sterne) geht es sehr schlecht. Im Großraum Antalya, auf einer Küstenlänge von ca. 300km stehe ich mit den Unternehmern im engen Kontakt. Schon jetzt, also mitten in der Saison, wissen diese, dass die Situation nicht mehr zu retten sein wird. Unzählige Hotels stehen zur Übernahme an. Auch an den Händlern, deren Hauptgeschäft die Imitationen sind, merkt man es. Sie sind heilfroh oder sagen wir besser, die Vermieter sind froh , dass die Mieten am Anfang der Saison komplett bezahlt wurden. Momentan geht nichts mehr. Kaum Kundschaft und volle Läger. So können die (Rekord-)Zahlen täuschen. Nicht nur auf diesem Gebiet.

Jul
27
2014
-

Fahrpreise für das Hochgeschwindigkeitszug Ankara-Istanbul stehen fest

Die Ticketpreise stehen fest. Der Hochgeschwindigkeitszug zwischen Ankara und Istanbul erlebte einen kurzen technischen Defekt und musste beim Jungfernfahrt einen 15 Minütigen Stopp hinnehmen. Die Fahrpreise wurden jetzt verkündet.

Normale Fahrt 70 TL (ca. 25 Euro), unter 7 Jahre kostenlos, 7-12 Jahre 35 TL ( ca. 12,50 TL), über 65 Jahre 35 TL, Schüler 55 TL (ca. 19 Euro). Die erste Woche wird kostenlos sein. Ein Manko ist, dass der Zug bis Istanbul-Pendik fährt und die Strecke von Pendik zum Stadtzentrum nochmals ca. 1 Stunde und mehr in Anspruch nehmen wird.

 

 

Jul
27
2014
-

Nichtregistrierte Reiseveranstalter verunsichern den türkischen Reisemarkt

2014-05-11 11.21.04Der Verband der türkischen Reiseveranstalter (TÜRSAB) warnt vor den schwarzen Schafen der Branche, die sogenannte “Schwarze-Pauschalreisen” anbieten. Diese Anbieter sind nirgendwo registriert. Manchmal existiert nicht einmal eine Steuernummer bzw. Gewerbeanmeldung. Der Auftritt nach Außen ist aber so professionell, dass nicht hinterfragt wird, wer dahinter steckt. Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten türkischen Websites kein Impressum aufweisen. Letztes Jahr nahmen 350 – 400.000 türkische Touristen diese Schwarze-Touren in Anspruch. Dieses Jahr sollen es ca. 500.000 sein. Laut TÜRSAB beträgt somit der Schaden für die Branche 850 Mio. TL (ca. 300 Mio. Euro).

Von 8.000 türkischen Internetportalen bieten 428 “Schwarze-Pauschalreisen” an. Foto : Bootswerft am Burg von Alanya.

 

Jul
25
2014
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Geht das ? – 10 fache mehr an Autos auf Istanbul’s Straßen

chaosDer Ramadan Monat geht zu Ende. Am Wochenende dann der Bayram. Allseits wird davor gewarnt, dass es eng zugehen wird auf den Straßen. Eigentlich wie immer also. Nur spricht man in Istanbul z.B. von 10 mal mehr Autos im Verkehr. Geht das überhaupt ? Der Verkehr steht auch so schon die meiste Zeit. Man wird es erleben. Übrigens hat die Polizei innerhalb der 2. Juli Woche fast 43.000 Strafzettel verteilt. Alle in Istanbul. Wenn man bedenkt, dass die Polizei, bei Verkehrskontrollen, sich zumeist auf die weniger frequentierte Straßen konzentriert, wenn es um Kontrollen geht (ansonsten würde der Verkehr komplett zusammenbrechen) kann man erahnen, dass locker noch eine Null drangehangen werden könnte bei den Verkehrstrafen, wenn man wollte bzw. könnte.

Jedes Jahr sterben in der Türkei ca. 5.000 Menschen bei Verkehrsunfällen. Da man die Schwerverletzten, die dann im Krankenhaus sterben nicht dazu zählt, kann man eigentlich von doppelter Anzahl der Toten ausgehen. Ausgehend davon, dass der Verkehr in den Städten steht, kommen diese Unfälle zumeist auf den Autobahnen zustande. Zumindest hat der Stau etwas Gutes. Die Menschen kommen nicht bei Autounfällen um.

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Jul
25
2014
-

Eier Exporte der Türkei – Neue Exportmärkte entdeckt. Warum nicht eher so ?

kopfkratzenSeit Jahr und Tag kritisiere ich, dass die türkischen Produzenten und Exporteure zu bequem sind und nach der Methode arbeiten : “Der Kunde ist König, der König soll mal kommen.” Man wartet auf die Kundschaft anstatt auf diese zuzugehen. Jetzt kommt eine Bestätigung dieser Situation von den Eierexporteuren.

Die Türkei exportiert gerade mal Eier im Wert von 406 Mio. USD. Eine lächerlich geringe Summe. Was glaubt Ihr, wohin die meisten Exporte gehen ? Natürlich in ein Land direkt um die Ecke, nämlich dem Irak. Sage und schreibe 373 Mio. USD Exporte gehen in dieses Land. Also kann man sagen, dass die türkischen Eier ausschließlich nach Irak exportiert werden. Am Tag 250-300 LKW Ladungen. Das war mal. Durch ISID und Terror sind die meisten Routen dicht. Die Krise schien unabwendbar, doch jetzt tat man das, was man eigentlich immer tun sollte im Business. Man war versucht neue Märkte aufzutun und dabei erfolgreich. Innerhalb kurzer Zeit fanden sich neue Kunden in Südafrika, Saudi-Arabien, VAE und sogar in weitem Japan. Geht doch ! Warum nicht eher so. Das sollte auch für die sonstigen Branchen als ein Beispiel dienen.

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Jul
25
2014
-

Eine Million Immobilienverkäufe erwartet

Die Zinssteigerungen führten bei den Immobilienverkäufen zu einem Rückgang um 8,5% ( bis Mai, im Vergleich zum letzten Jahr). Durch die jetzt durch die Zentralbank erfolgte Zinssenkung unter die magische Grenze von 1% (nein, im Monat ;) ) zogen die Verkäufe so stark an, dass die Branche in diesem Jahr die Grenze von 1 Mio. verkauften Wohnungen überschreiten möchte.

Bei diesen Zahlen fällt mir ein Auftraggeber ein, der mal sagte : “Wenn Sie über die Türkei erzählen, frage ich mich, ob Sie nicht versehentlich einige Nullen zu viel sagen”. ;)

Jul
24
2014
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Los gehts ! – Hochgeschwindigkeitszug Ankara – Istanbul

YHTDie zwei größten Städte der Türkei, Istanbul und Ankara werden ab dem 25.07.2014 endlich mit einem Hochgeschwindigkeitszug verbunden sein. Die Eröffnung wird durch den Ministerpräsidenten Erdogan in Eskisehir realisiert werden. Die Strecke ist insgesamt 533 km lang. Der erste Abschitt von 245 km war schon in 2009 eröffnet worden.

Die Strecke Istanbul – Ankara wird zu Beginn in 3,5 Stunden und mit der Zeit in 3 Stunden bewältigt werden können. Mit Polatli, Eskisehir, Boyüyük, Bilecik, Pamukova, Sapanca, Izmit und Gebze wird es insgesamt 9 Haltestellen geben.

Die Investition betrug 4 Mrd. USD, wovon die Hälfte finanziert wurde. Auch sind 150 Mio. Euro an EU Geldern mit enthalten. In der ersten Etappe werden die Züge bis Pendik fahren können. Täglich sollen 6 Hin- und 6 Rückfahrten stattfinden. Sobald die Anbindung zu Marmaray (Bosporus-Tunnel) steht, wird es alle 30 Minuten eine Fahrt geben.

Man geht davon aus, dass der Anteil der Schiene, was den Menschenverkehr angeht, zwischen den beiden Städten von 10 auf 78% steigen wird.

Die Züge werden 6 Wagons haben und jeweils 409 Personen befördern. Die Fahrpreise werden noch bekanntgegeben werden. Jugendliche bis 26 Jahre, Lehrer und Angehörige des Militärs sollen eine 20%ige Ermäßigung bekommen. Kinder zwischen 7-12 Jahre und Erwachsene über 65 Jahre sollen 50% Ermäßigung bekommen. Kriegs-, Terrorismusversehrte und Behinderte sollen kostenlos befördert werden.

 

Jul
24
2014
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Türkei – Bis Ende Mai wurden 5.672 Gesellschaften mit ausländischem Kapital gegründet

eurosIm Monat Mai gab es 577 Mio. USD an ausländischen Direktinvestitionen (ADI). Somit macht das in diesem Jahr die Summe von 5 Mrd. 696 Mio. USD. Eine Steigerung von 25,2% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. In der Türkei gibt es 39.285 ausländische Unternehmen. Im Mai wurden 288 Kapitalgesellschaften mit ausl. Kapital gegründet. In 11 türk. Unternehmen floss ebenfalls ausländisches Geld. In diesem Jahr wurden somit 5.672 ausl. Gesellschaften gegründet. Eine gewaltige Zahl.

Jul
23
2014
-

Nordex wieder mit einem Großauftrag aus der Türkei

nordexNordex hat einen neuen Auftrag an Land gezogen. Für die türkische Erdem Holding wird Nordex sieben Anlagen der Generation Delta vom Typ N117/3000 liefern. Der Standort liegt südöstlich von Izmir, nahe der Ägäischen Küste. Für das Projekt werden die Rotorblätter, Türme und Ankerkörbe in der Türkei produziert. Das garantiert nach türkischem Einspeisegesetz der Erdem Holding einen erhöhten Einspeisetarif.

“Odemis” ist das erste Windparkprojekt der Erdem Holding. Die Gruppe ist in der Telekommunikation und im Bau von Generatoren tätig und diversifiziert jetzt in den Bereich der erneuerbaren Energien.

http://www.deraktionaer.de/aktie/nordex–neuer-auftrag—wohin-steuert-die-aktie–74320.htm

Jul
23
2014
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Eine Art Entwicklungshilfe für gewisse Länder – Plagiate darf man nach D einführen*

Wenn man aus dem Ausland eine einzige Zigarette zu viel bringt, gibt es gleich ärger beim Zoll. Anders sieht es mit Sonstigem aus. Sogar Plagiate darf man einführen. Kaum zu verstehen, warum man in dem Fall die Augen zudrückt.

Der Handel mit gefälschten Designerwaren ist verboten; der Besitz bis zum Wert von 430 Euro* pro Person aber nicht. Für Urlauber, die aus dem EU-Ausland heimkommen, heißt das: Das eine oder andere Designer-Imitat für den Privatgebrauch ist tatsächlich erlaubt. Die Spielregeln sind großzügig. Kommt ein Türkei-Tourist etwa mit einer nachgemachten Uhr im Gepäck zurück, einer gefälschten Handtasche, T-Shirts und Jeans, die ganz offensichtlich für ihn allein gedacht sind, ist das bis 430 Euro noch im grünen Bereich. “Was zählt, ist der tatsächlich gezahlte Preis am Urlaubsort, nicht der Originalpreis daheim”, erläutert Meister. Bei Dutzenden imitierter Uhren im Gepäck plus massenweise T-Shirts, Hemden, Jeans und Schuhen in verschiedenen Größen hört die Straffreiheit dagegen schnell auf. (Teilweise aus : ‘Die Welt’)

Jul
23
2014
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Avnet – Erst drei Jahre auf dem türkischen Markt und schon 170 Mio. USD Umsatz

avnetDer amerikanische Technologievertriebsriese Avnet hat den Türkei Umsatz in drei Jahren verdreifacht. Der Umsatz belief sich letztes Jahr auf 170 Mio. USD. In wenigen Jahren soll die 500 Mio. USD Marke geknackt werden. Der Konzern macht 26 Mrd. USD Weltumsatz und ist in 80 Ländern aktiv. Vor zwei Jahren wuchs das türkische Unternehmen, ein JV mit Sanko aus Gaziantep, um 50%. Die letztjährige Umsatzsteigerung betrug 20%.

Das Unternehmen vertreibt die Marken wie; EMC, Enterasys Networks, Hitachi Data Systems, HP, IBM, Motorola Solutions, NetApp, Veeam, VMware u.a.. Jedes Jahr kommen mindestens 2 neue Marken hinzu. Laut der türkischen Geschäftsleitung ist der Wachstum weit über denen der sonstigen 79 Länder.

Bei 500 Mio. USD Umsatz wird der türkische Standort nach England und Deutschland den dritten Platz in Europa einnehmen.